An sich ist der E46 ein grundsolides Fahrzeug. Aber wie es auch bei uns Lauf der Natur ist:

Bei zunehmendem Alter… kommt das Fahrgestell so langsam an seine Grenzen.

Aus diesem Grund habe ich mich die letzten Tage damit befasst, die gesamte Hinterachse von der Karosserie zu trennen. Um diese komplett überholen zu können und eventuelle Schäden, wie Risse und Rost an der Karosse in Stand zu setzten.

Und das waren meine ersten Schritte:

Diese drei ersten Arbeitsschritte machen die Achse sehr viel leichter und man hat viel mehr Platz für die danach folgenden Aufgaben.

Da ich alleine war, wollte ich die Achsschenkel vorher abnehmen. Leider hat das nur an einer Seite geklappt. An der linken Seite waren viele Schrauben leider so sehr festgegammelt, dass ich Angst hatte diese abzureißen.

Also Tipp: Einen Tag vorher mit Kriechöl alle Schrauben ordentlich einsprühen. Und falls das nicht reicht, Schrauben vor dem ersten Lösen erhitzen.

Nachdem ich alle Schrauben gelöst hatte und die Achse trotzdem, einfach nicht raus wollte, hab ich mich recht lang gequält und gegrübelt, bis ich drauf gekommen bin, die Handbremsseile im Innenraum zu lösen.

So das wäre geschafft und jetzt wollt ich dir nochmal zeigen warum es für mich dringend notwendig war, die Achse zu überarbeiten.

Nach 200.000km Laufleistung gibt wahrscheinlich jedes Lager früher oder später den Geist auf und das, vor allem bei überdurchschnittlicher Belastung, der Hinterachse. Wie hier in meinem Fall.

Kleiner sneak peek, womit es nächste Woche weitergeht

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